Das Bündnis im Austausch. Für eine demokratisch resiliente Stadtgesellschaft.
Nach den Kommunalwahlen möchten wir den Dialog über die Zukunft unserer Stadt aufnehmen und die Erfahrungen der freien Kultur einbringen. Unter dem Titel „Die freie Kultur und ihre Rolle für eine demokratische Stadtgesellschaft“ beschäftigen wir uns damit, wie kulturelle Praxis Teilhabe ermöglicht und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken kann.
Freie Kultur bietet Räume, in denen Menschen einander begegnen, unterschiedliche Sichtweisen kennenlernen und eigene Ideen entwickeln. Hier können auch Widersprüche sichtbar werden und Auseinandersetzungen ihren Platz finden. Darin sehen wir einen wichtigen Beitrag zu einer demokratisch resilienten Stadtgesellschaft: einer Gesellschaft, die mit Veränderungen und Konflikten umgehen kann, im Gespräch bleibt und gemeinsam nach Lösungen sucht. Kunst- und Kulturfreiheit sind dafür wesentliche Voraussetzungen.
Den inhaltlichen Impuls gibt Prof. Dr. Vanessa-Isabelle Reinwand-Weiss, Direktorin der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel. Durch die Veranstaltung führt Jérôme Jussef Lenzen, Co-Leiter des dortigen Programmbereichs Kulturmanagement und Kulturpolitik. Auf die Keynote folgen Gespräche, interaktive Sequenzen und der Austausch an Thementischen.
Einen dieser Tische gestalten Alexis Angelis und Jannik Wiggers-von Staa unter dem Titel „Raum für eine neue Kultur der Stadt“. Dabei geht es darum, wie bestehende Orte verändert und neue Räume für Kultur, Begegnung und Stadtgesellschaft geschaffen werden können. Die Abschlussrunde verbindet die verschiedenen Perspektiven mit der Frage, welche Haltung eine widerstandsfähige Gesellschaft braucht und welche Rolle freie Kultur dabei spielt.
Mit dieser Veranstaltung möchten wir als Bündnis zuhören, Erfahrungen teilen und gemeinsam weiterdenken. Wir wollen mit den politisch Verantwortlichen darüber sprechen, welche Bedingungen freie Kultur braucht, um ihre Möglichkeiten für unsere Stadt zu entfalten.
Dieses Projekt/Diese Veranstaltung wird gefördert durch Partnerschaften für Demokratie Oldenburg (PfD). PfD wird getragen vom Präventionsrat Oldenburg und dem Amt für Zuwanderung und Integration. Es wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie Leben!“.